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So bereiten Sie ein Rennen wie „Les Roc’h du Mont d’Arrée“ in 8 Schritten mit den Tools von TwoNav vor

Les Roc’h du Mont d’Arrée ist eine Mountainbike-Veranstaltung, deren Vorbereitung viele Monate vor dem Start der Teilnehmenden beginnt. Seit mehreren Austragungen arbeitet TwoNav mit dem Organisationsteam zusammen, das die Planungssoftware Land und GPS-Geräte zur Vorbereitung und Verwaltung der Strecken nutzt. Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt und anhand konkreter Beispiele, wie das Organisationsteam Land und die GPS-Geräte von TwoNav nutzt, um ein Rennen wie Les Roc’h du Mont d’Arrée vorzubereiten.

In den Wochen nach jeder Austragung beginnt nach einer Bilanz unmittelbar die Vorbereitung der nächsten Ausgabe von Les Roc’h du Mont d’Arrée. So begannen beispielsweise im Oktober 2025 die Arbeiten für die diesjährige Veranstaltung, die im September 2026 stattfand.

Zwei Mitarbeitende der Mountainbike-Kommission des CODEP 29 FFVélo, Malika und Bernard, bereiten gemeinsam mit den Mitgliedern der verschiedenen Kommissionen in einem Koordinierungsausschuss die nächste Ausgabe vor.

Im Folgenden erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Land und die GPS-Geräte von TwoNav bei der Vorbereitung von Les Roc’h du Mont d’Arrée hauptsächlich eingesetzt werden.

Schritt 1: Erstellung der vorläufigen Strecken

Ausgehend von einer Karte ohne eingezeichnete Tracks, aber mit einer grundsätzlichen Idee (zum Beispiel 2026: Richtung Westen), werden die vorläufigen Strecken auf einer IGN-Karte von Frankreich im Maßstab 1:25.000 eingezeichnet. Dabei beginnt man mit der 120-km-Strecke und endet mit der 20-km-Strecke. Die Streckenführung berücksichtigt die gesammelten Erfahrungen: Strecken aus den Vorjahren, Unwetter, Brände, Sperrgebiete usw.

Um die Tracks einfacher und mit wenigen Klicks zu erstellen, wird die FastTrack-Funktion mit einer OpenStreetMap-Vektorkarte verwendet, die über die IGN-Rasterkarte von Frankreich im Maßstab 1:25.000 gelegt wird.

IGN-Top25-Karte von Frankreich

Schritt 2: Erkundung des Gebiets mit weiteren Karten

Zur zusätzlichen Absicherung wird ein aktuelles Orthofoto (Luftbild) verwendet, um zu prüfen, ob sich die Geländebeschaffenheit im Laufe der Jahre stark verändert hat.

Darüber hinaus hilft eine Katasterkarte dabei, öffentliche Streckenabschnitte und private Grundstücke zu identifizieren. Anschließend müssen die zuständigen Gemeindeverwaltungen kontaktiert werden, um die Eigentümer zu ermitteln – bei Les Roc’h du Mont d’Arrée sind es zwischen 100 und 200.

Orthofoto und Katasterkarte

Schritt 3: Aufzeichnung der endgültigen Strecken

Nun werden alle in Land vorbereiteten Strecken vor Ort erkundet und die endgültigen Tracks mit einem TwoNav-GPS aufgezeichnet. So lässt sich der Zustand der Wege überprüfen und die Planung auf der Karte mit den tatsächlichen Bedingungen im Gelände abgleichen.

Cross Plus GPS

Anschließend werden die aufgezeichneten Tracks in Land mit den vorläufigen Strecken verglichen, um diese zu aktualisieren und zu korrigieren. Dafür nutzt das Organisationsteam die Funktionen von Land zum Teilen von Tracks, Kopieren und Einfügen von Abschnitten, Zusammenfügen von Tracks sowie zum Auswählen und Löschen von Punktfolgen, bis die endgültige Streckenführung feststeht.

Schritt 4: Drucken der Strecken und Höhenprofile

Sobald die Tracks aktualisiert sind, nutzt das Organisationsteam Land, um jede Strecke einzeln als PDF zu drucken oder eine Gesamtansicht aller Strecken zu erstellen.

Außerdem werden die Höhenprofile jeder Strecke ausgedruckt, um die Höhenveränderungen zu prüfen. Mit Land lässt sich jeder Punkt sowohl auf der Karte als auch im Höhenprofil anzeigen. Dadurch können Anstiege, Abfahrten und ihre Position entlang der Strecke leichter identifiziert werden.

Höhendiagramm

Schritt 5: Setzen der Wegpunkte

Zunächst werden die Wegpunkte R (Verpflegung) in der Nähe des Tracks gesetzt. Ein R-Punkt kann für mehrere Strecken genutzt werden. Diese Punkte ermöglichen es den Verpflegungsteams, den Treffpunkt genau zu lokalisieren.

Anschließend werden an bestimmten Kreuzungen Wegpunkte S (Sicherheitspunkte) gesetzt und entsprechend dem Risiko mit Sternen versehen. Sie ermöglichen es den Streckenposten, die ihnen zugewiesene Kreuzung genau zu lokalisieren.

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Danach werden Wegpunkte B (Verzweigung) und C (Zusammenführung) an den Stellen gesetzt, an denen sich die Strecken trennen oder wieder zusammenführen. Sie erleichtern das Anbringen spezieller Beschilderungen, die Verwaltung der Zeitlimits und die Koordination der Abschnitte für die Streckenmarkierung und deren Entfernung.

Wegpunkte B

Anschließend werden Wegpunkte PR (Verkehrszeichen) am Straßenrand jeweils 150 Meter vor und hinter bestimmten Kreuzungen gesetzt. Sie erleichtern das Aufstellen und Einsammeln der Verkehrszeichen vom Typ AK 14, die Autofahrer auf querende Mountainbiker aufmerksam machen.

Abschließend werden Wegpunkte P (Gewässerquerung) an Gewässerquerungen gesetzt, an denen keine dauerhafte Brücke oder kein dauerhafter Steg vorhanden ist. Sie erleichtern das Auffinden der Stellen, an denen besondere Vorkehrungen erforderlich sind: provisorische Stege, Beschilderungen usw.

Zeitplan

Sobald die Wegpunkte fertig sind, werden die Wegpunktlisten exportiert, um die Entfernungen und GPS-Koordinaten zu erhalten. Diese Informationen werden in verschiedene Excel-Tabellen übernommen:

  • Verpflegungsstellen
  • Zeitpläne
  • Öffnung und Schließung
  • Abschnitte für die Streckenmarkierung

Schritt 6: Aufteilung in Abschnitte

Die Strecken werden in Abschnitte für die Streckenmarkierung (Laps A, B, C usw.) unterteilt und auf etwa ein Dutzend Vereine verteilt.

Farbig gekennzeichnete Abschnitte

Schritt 7: Papierkarten

A0-Karte

Für Samstag und Sonntag werden Karten im A0-Format aus hochauflösenden Ausdrucken aus Land erstellt. Diese beiden Übersichtskarten werden anschließend manuell ergänzt, um die verschiedenen Strecken farbig und die erforderlichen Wegpunkte einzutragen.

Schritt 8: Der Renntag ist da

Während der Veranstaltungstage werden all diese Hilfsmittel insbesondere genutzt, um die Streckenmarkierung zu überprüfen, den Streckenposten den Weg zu ihren Einsatzorten zu weisen, die Vereine bei der Betreuung der Verpflegungsstellen zu unterstützen und die Streckenmarkierungen zu entfernen.

Darüber hinaus sind alle vorbereiteten Tracks und Markierungen besonders hilfreich für die Sicherheitsleitstelle und die Rettungsteams, wenn sie auf den Strecken eingreifen müssen.

CODEP 29 FFVélo
Mountainbike-Kommission des CODEP
Unterkommission für Les Roc’h des Monts d’Arrée

Categories

Mountain-Bike

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